(ein Artikel der Monepedia) http://monepedia.wordpress.com
Michael Scharang publizierte das folgende Manifest 2011 im Feuilleton der “Presse”:
“Wie Gott, so lebt auch die Wirtschaft spartanisch. Letztere in einer Kammer, der Wirtschaftskammer, angesiedelt an einem Wirtschaftsstandort, der zum Wallfahrtsort verklaert wird. Die Bevölkerung wird zum Wirtschaftswehrdienst verpflichtet, wobei man sich nicht aussuchen kann, wie man der Wirtschaft am besten dient, ob als aktiver, in Arbeit stehender Kaempfer, oder passiv, als Arbeitsloser; oder als jemand, der in Teilzeitarbeit, Kurzarbeit, Leiharbeit steht, der niedertraechtigsten Form der Lohnsklaverei. Dümmeres Wirtschaften als das kapitalistische gibt es nicht. Es ist ein Kampf jeder gegen jeden. Das Kapital erklaert der Arbeit den Krieg, die Löhne sinken, die Profite steigen, umd am Ende weiss man nicht, wohin mit den Ertraegen, verjuxt sie und rettet sich in die Krise. Diese Wirtschaft kennt nur ein Prinzip, die Konkurrenz …
(*** Anm.: Scharang meint hier *** RIVALTAET, *** man verzeihe die Vermessenheit der Kritik ***)
… und ein Ziel, den Profit – ein sinnloser Kreislauf. Der Antrieb zur Konkurrenz besteht darin, die Konkurrenz auszuschalten, der Zwang zum Profit führt dazu, den Profit wiederum in den Konkurrenzkampf zu investieren. Die Rolle des Menschen in diesem Wirtschaftsfaschismus beschraenkt sich darauf, geopfert zu werden.”
Schade, dass dieses Manifest nicht in der “Presse”online zu finden ist, oder waren nur wir zu dumm dazu?
Auch einzelne Kritik mindert Scharang nicht: er ist aktueller denn je.
***
Robert Sommer merkt dazu an:
“Es braeuchte ein Manifest, das ueber das Scharang’sche hinausgehend – die Trennung der Menschen, die ‘zum Wirtschaftswehrdienst verpflichtet sind’ (Scharang subsumiert hier richtigerweise auch die AMS-’Kunden’), von jenen, die aus dem Wirtschaftswehrdienst als Suendenboecke gaenzlich ausgeschlossen sind (kommen im Scharang-Manifest nicht vor), nicht fortschreibt.”
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monedem merkt dazu an:
ein solches Manifest sollte nicht der Polemik aufsitzen, “warum denn AUCH-NOCH der Bundeskanzler ein Grundeinkommen (OHNE Bedingungen) bekommen sollte”,
sondern
es sollte sicherstellen dass JEDE(R) es bekommt, auch die beim AMS und bei der Antibettlerpolizei und beim Antibettlermagistrat Durchgefallenen.
aktuell: Chronologie einer Verhetzung (Artikel, Augustin) bzw. Augustin.or.at Homepage
mehr bei http://monedem.wordpress.com
oder (praesentableren) Seiten wie
http://www.grundeinkommen.at
und http://www.basicincome.org
(in Arbeit)
Touristen ohne Geld …
… sind de facto (wieder) “kriminell”. Inzwischen wirklich, denn mit ihnen wird umgegangen wie vor 100 Jahren mit “Land”streichern”.
– (statt dass generelles Aufenthaltsrecht fuer die 2. Parentel automatisch gilt, oder nach 4 Jahren gilt) —
Wer kein Geld hat und keinen Job mit “genug” Geld und grosser Wohnung findet, darf auch nicht betteln weil das 2001-2011 kriminalisiert wurde.
Das ist stark vereinfacht (aber korrekt):
Touristen MIT Geld wohnen im 5sterne Hotel und bringen Devisen fuer die Zahlungsbilanz, Umsatz fuers BIP/GDP und “Umwegrentabilitaet” fuer die Stadt,
aber
Touristen OHNE Geld sind “organisierte Bettlermafia” oder gar “Kriminal”touristen (was inzwischen zb in Italien und Oesterreich identisch ist: wenn 2 BettlerInnen in Sichtweite Blick(!)kontakt zueinander haben, zahlen sie “Strafe” statt ihr Dorf vom erbettelten Geld ernaehren zu koennen).
Dazu muss manfrau wissen, dass sogar in der reichen Slowakei — und zwar im Osten, wo es gar keine “Jobs” gibt — das Sozialgeld fuer ganze Familien 250,-/mon. (INSGESAMT) betraegt (aber die Lebensmittel genauso teuer sind wie in Deutschland oder Oesterreich).
In Rumaenien und Bulgarien sind die Leute nicht so gut dran, obwohl das Leben auch dort kaum mehr billiger ist als hierzulande.
Touristen ohne Geld …
… waren viele der PolitikerInnen (die seit den 1990er Jahren so eifrig fuer “ordentliche” Auslaendergesetze “arbeiten”) selber, in ihren Jugend- und Studienjahren.
Als RucksacktouristInnen, mit InterRail (ganz Europa mit der Bahn, einen Monat lang, um damals 100,-eur) oder als Gelegenheitsjobber, um ein paar Monate oder laenger “in der Fremde” bleiben zu koennen.
(“wo kein Klaeger, dort kein Richter” hiess das damals: wenn an es schaffte, nicht weiter aufzufallen, konnte man sich auch im Europa der Zoellner und Grenzwachen frei bewegen, zumindest im Westen;
HEUTE ist das nicht mehr so einfach, obwohl “offene Grenzen” es — fuer Unternehmen — einfacher machen, dass Menschen ihren Wohnort in ein anderes Land verlegen (muessen);
HEUTE werden ALLE Menschen — es koennten ja Kriminelle sein — mit Kameras und Datenbanken von “Gesundheits”systemen” bedroht und ueberwacht, ohne “Erlaubnis” von irgendwelchen “Arbeit”gebern” und “Behoerden” gibt es keine Freiheit mehr)
Minderjaehrige Kinder, die ein Aufenthaltsrecht in der EU haben:
– (so etwas gibt es, zb mit einem Visum als SchuelerInnen oder StudentInnen) —
Dass Eltern minderjaehriger Kinder (die ein Aufenthaltsrecht haben) in der EU ein automatisches Aufenthaltsrecht haben, ist dank dem EUGH seit Maerz 2011 geklaert.
– (auch wenn es immer noch problematisch ist, dass der EUGH (der EU) Urteile GEGEN den Menschenrechtsgerichtshof EMrGH beschliessen darf) —
Dieses Recht fuer Eltern mindert nicht die Rolle von Gasteltern, deren Interesse am Austausch von Kindern immer ein Motor fuer besseren Umgang miteinander (wenigstens in der Zukunft) sein wird,
sondern
es sollte laengst selbstverstaendlich sein, weil auch das Interesse von “dazugehoerenden” Eltern nicht vor den Kopf gestossen werden sollte.
Dass es ueberhaupt erst an den EUGH herangetragen werden musste, ist das eigentliche Armutszeugnis in der reichsten Staatengruppe der Welt.
2. Parentel bedeutet …
… dass Eltern (auch von Erwachsenen, UND (EHE?)PARTNERinnen) und deren Nachkommen (d.h. auch Geschwister, Nichten und Neffen und deren Kinder) ebenfalls Aufenthaltsrecht haben sollten.
Das bringt sicher Probleme mit sich, aber der Wunsch nach Aufenthalt (zb in der EU) hat ja im allgemeinen einen Grund.
Kultureller Austausch bringt (loesbare) Probleme im Bekanntenkreis
aber
bedeutet auch effektive Annaeherung des Lebensstandards UND Reduktion von Problemen auf “staatlicher” Ebene.
(was Steigerung des BIP/GDP NICHT zustande bringt)
Dieses Minimum an Gastlichkeit kann sich heute ganz Europa leisten, das Getue um “50% kriminelle Auslaender” ist einfach laecherlich.
(das Getue ist noch dazu unrichtig: von 12% aufgeklaerten “Verbrechen” — davon viele als UngehorsamsKriminalitaet und nicht Verbrechen mit Opfer — sind nachgewiesene 70% “Inlaender” die Taeter)
Radikal(rechtslastig)e PolitikerInnen und ihre Finanzierer wie
** Fritz Hamburger+ (“oesterreichischer Quandt”, 1934-38 Leiter der IV(OeVP) und enger Freund von Hermann Goering, dem Initiator des Holocaust),
* Robert Haider (SA, Blutordern) und Joerg Haider (“politische Soehne” Hamburgers) und
* Julius Meinl V (Meinl Bank; Meinl wird als “juedischstaemmig” beschrieben, von Hamburger/Prinzhorn hat er sich aber erst nach 2000 getrennt)
* Thomas Prinzhorn (“geschaeftliche Soehne” Hamburgers mit “Z”-Geld, ehem.NR-Praesident)
– die Familien Hamburger+Meinl+Pinzhorn sind seit den Arisierungen der 1930er Jahre eng verwoben (mehr im 3.Absatz bei …) —
** Peter Westenthaler (geb.Hojac, “politischer Sohn” von Joerg Haider mit dezidierter Anti-Auslaender-Politik)
* Alfred Heinzel, Cornelius Grupp, Veit Sorger (als “Friends-of-Prinzhorn FOP” in Prinzhorn-Privatstiftung und OeIAG)
* Veit Schalle (geb.Slougovc), (ebenfalls Prinzhorn-Privatstiftung und OeIAG, als Billa-Chef Nutzniesser der (“billigeren”) Auslaender
– alle vier sind direkte Nutzniesser von Prinzhorn/Haider/Westenthaler —
** Jean-Marie und Marine LePen (Front National)
** Alessandra Mussolini (Neofaschistin)
** Andrea Geissbuehler (SVP Schweiz)
und ihre Anti-Auslaender-Politik sind eine Schande fuer uns alle. Sie bringen “billige HilfsarbeiterInnen” mit unwuerdigen Bedingungen und Sozialraub fuer alle.
Thomas Prinzhorn, Hinterbruehl, zieht seit den 1990er Jahren die Faeden der “neuen rechtslastigen Politik” in Oesterreich. Sein Geld machte er mit Krediten der (SPOe-) Zentralsparkasse “Z”, die ihm den Kauf der Papierfabrik Hamburger in Pitten, NOe, ermoeglichte. Mit dieser Familie Hamburger waren auch schon seine Eltern und die Eltern von Julius Meinl V geschaeftlich eng verbunden.
(mehr im 3.Absatz bei …)
Ein neueres Beispiel der “Politik” dieser Leute lieferte dieser Tage die Schweiz, wo eine (in der Dominikanischen Republik geborene) Schweizer Staatsbuergerin zwar zusammen mit dem gemeinsamen Kind mit ihrem Schweizer Ehemann leben darf, aber ihre 2 Kinder aus der Ehe davor NICHT in der Schweiz in die Schule gehen lassen darf. Diese 2 Kinder muessen um viel Geld — das die Familie nicht hat — bei Verwandten leben statt bei ihrer Mama,
aber
auch in Deutschland und Oesterreich ist die Situation nicht besser: EhepartnerInnen haben in Europa nicht automatisches Aufenthaltsrecht, von freien Beziehungen ohne “Eintragung” ganz zu schweigen
und
(was frueher ein Ausweg war) ein Leben in einem Drittland “genehmigt” zu bekommen, ist gar nicht so einfach.
Eine Loesung zum Schutz vor solchen Strukturen koennte sein, automatisches Aufenthaltsrecht zb nach 5 Jahren zu sichern:
Wer als SchuelerIn oder StudentIn oder beruflich 5 Jahre hier lebte (und nicht das Gelernte in der Heimat weitergeben kann oder will), sollte doch wohl die freie Wahl haben, wo das Leben weiter gehen soll.
(in ganz Europa zahlen uebrigens “AuslaenderInnen” mehr Geld in die Sozialversicherungen ein, als sie letztlich entnehmen)
(mehr solchen Unsinns …)
Sogar wenn EIN Staat (“im Alleingang”) anstaendigeren, freieren Umgang miteinander (von “Aufenthaltsrecht” bis “Migration”) realisiert, entsteht also nirgends ein Nachteil.
Besonders die Mitgliedstaaten der EU haben aber sogar die Option, ein solches Modell fuer die ganze EU zu initiieren.
Dass die Situation seit Schloegl, Strasser und Fekter im Umgang miteinander untragbar ist, muss doch wohl nicht extra erwaehnt werden.
** Schloegl war mit Franz Vranitzky Mitbegruender der heutigen Polizeistaatstrukturen der EU.
Strasser leistete mit Schuessel und Erwin Proell die wesentlichste Vorarbeit zu den Skandalgesetzen
1. Sicherheitspolizeigesetz (mit dem Polizei wie inzwischen in der ganzen EU ohne Richter agieren kann),
2. Militaerbefugnisgesetz (Legalisierung der diversen Hackerbeamten, die davor wenigstens vorsichtig bespitzeln mussten solange sie illegal arbeiteten)
3. Terrormafiagesetze 278a und 278b (Verfolgung der Tierrechtsbewegung 2010 und von AktivistInnen, die Abschiebungen in Schwechat filmten) und
4. Terrorpraeventionsgesetz (verfolgt wird nun, wer “kriminell sein KOENNTE”)
** Strasser kassierte bis 2011 auch noch Extragelder als Lobbyist fuer gekaufte Gesetzesantraege im EU Parlament.
– seit Maerz 2011 ist Strasser Gegenstand von Untersuchungen durch Staatsanwalt und OLAF, und im Umfeld Proell/Puehringer (Noe und Ooe, Strasser/Kapeller/Huettmayr) ist auch sonst einiges faul (mehr …)
** Fekter tut ihr Bestes, das politische Erbe der beiden “voran”zutreiben”
http://www.wirhelfenfekter.at